Von Mai bis Oktober müssen sich unsere Fellnasen mit den kleinen Grannen der Mäusegerste, auch „Schliefhansl“ genannt, herumschlagen. 

Die Wildform der Gerste gilt heute als Unkraut und wächst am Wegesrand und auf Feldern sowie in der Stadt. Die Grannen haben winzige Widerhaken, die sich im Fell unserer Lieblinge verfangen. Von dort aus können sie in den ganzen Körper wandern. Ob in die Atemwege, in den Gehörgang oder unter die Haut: Grannen rufen schwere Entzündungen hervor und können im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Daher sollten Sie Ihren Vierbeiner während der Saison regelmäßig auf Grannen absuchen. Meist verhaken sich die Fieslinge im Fell, den Ohren, der Nase und zwischen den Zehen. 

Niesen, Nasenausfluss, eventuell eitrig und blutig, starkes

Kopfschütteln und Lecken zwischen den Zehen sind Anzeichen für eine Granne. Können Sie diese nicht entfernen, zögern Sie bitte nicht und kommen Sie zu uns! Ist die Granne

im Körper des Tieres, hilft oftmals nur eine Operation.

Zwar gibt es kein Mittel gegen Grannen, kurze Haare in den

Ohren und zwischen den Zehen können das Risiko, dass sich dort Grannen festsetzen, allerdings deutlich minimieren. In kurzem Fell sind die Plagegeister zudem leichter zu finden.