Viele Menschen freuen sich, dass sich Füchse in Deutschland und Europa wieder ausbreiten. Gleichzeitig steigt damit das Risiko, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren. Vor allem, da Reineke Fuchs immer häufiger in Städten lebt. Viele der hübschen Tiere sind mit dem sehr gefährlichen Parasiten, der beim Menschen die sogenannte „Echinokokkose“ auslöst, infiziert. 

Noch ist diese Zoonose (Übertragung einer Infektion von Tier auf Mensch) eher selten, Forscher befürchten jedoch einen starken Anstieg der Infektionen in Europa. Die Ansteckung erfolgt über die Eier des Wurmes, die von infizierten Tieren ausgeschieden werden. Kommen wir oder unsere Vierbeiner mit diesen in Kontakt, drohen sie über den Mund in den Körper zu gelangen. Hunde und Katzen können sich auch durch Fressen von Zwischenwirten – meist kleine Nager – infizieren. 

Wohnen Sie in der Nähe von Wäldern oder städtischen Parkanlagen, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Entfernen Sie Kot aus Ihrem Garten und waschen Sie sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände.

Um Ihren Liebling und damit auch sich selbst zu schützen, empfehlen wir die regelmäßige Entwurmung von Katzen und Hunden.