Weihnachten bedeutet Besinnlichkeit, Familienfeste und: Viel gutes Essen. Gut so – man soll sich schließlich auch was gönnen. Bei vielen Familien steht der traditionelle Gänsebraten auf der Speisekarte.

Doch die Tiere, die zum Fest der Liebe auf den Tisch kommen, stammen häufig aus Osteuropa und werden dort unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Sie haben keinen artgerechten Zugang zu Wasser und sehen nie Sonnenlicht. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit sind die Mastgänse oft gnadenlos überzüchtet. Dadurch setzen sie in kürzester Zeit viel Fleisch an, leiden aber auch unter Gleichgewichtsstörungen, Fehlstellungen und Schmerzen, weil ihre Knochen und Beine das Gewicht einfach nicht mehr tragen können.

Wenn Sie Weihnachten tierfreundlich, aber nicht fleischfrei feiern möchten, können Sie beim Kauf Ihrer Weihnachtsgans auf die regionale Herkunft und bestimmte Kennzeichnungen achten: „Freilandhaltung“, „bäuerliche Freilandhaltung“, „unbegrenzter Auslauf“ und das Bio- oder Öko-Siegel zeigen an, dass die Tiere vergleichsweise artgerecht leben durften, einen geräumigen Stall und Auslauf im Freien hatten.

Wir wünschen frohes Fest und gesegneten Appetit beim tierfreundlichen Feiertagsschmaus.