Diabetes ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen bei Katzen. Betroffen sind vor allem männliche kastrierte Tiere, die älter als 10 Jahre sind. Wenig Bewegung und Übergewicht sind ebenfalls Risikofaktoren.

Die Ursache ist eine eingeschränkte Insulinwirkung. Dadurch kann der Glukosehaushalt nicht mehr reguliert werden. Der erhöhte Blutzuckerspiegel kann sich negativ auf den Organismus auswirken und zu Nerven- und Gefäßschädigungen führen. Die Folgen sind Schwäche, Antriebslosigkeit, erhöhte Futter- und Wasseraufnahme, Gewichtsverlust und häufiges Absetzen von Urin. Manche Katzen treten beim Gehen mit ihrem Sprunggelenk, statt mit ihren Hinterpfoten, auf.
Wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist, können Symptome einer Austrocknung auftreten. Die Katze erbricht sich und ist orientierungslos. Schlimmstenfalls fällt sie ins Koma. In diesem Fall müssen Sie sofort zum Tierarzt!

In den meisten Fällen ist Diabetes bei Katzen gut behandelbar und einem langen Leben steht nichts im Wege. Mit wohl dosierten Injektionen kann der Insulinspiegel stabilisiert werden. Wichtig bei der Behandlung ist überdies eine Ernährungsumstellung. Zeigt Ihre Katze erste Symptome, sollten sie schnell handeln.

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