Dank einer guten medizinischen Versorgung und ausgewogener Futtermittel erreichen geliebte Haustiere heute ein hohes Alter. Genau wie bei uns Menschen treten dann Wehwehchen oder Beschwerden auf. 

Katzen leiden beispielsweise recht oft an Demenz. Wissenschaftler schätzen, dass jede zweite Katze über 15 Jahre davon betroffen ist. Dabei geht es den Samtpfoten nicht viel anders als uns: Sie werden vergesslich, scheinen orientierungslos, verunsichert und werden teilweise sogar aggressiv. Der Gang auf das Katzenklo klappt oft auch nicht mehr so recht. Die Verhaltensänderung geschieht schleichend und die Symptome sind nicht immer eindeutig zuzuordnen. Daher hilft es uns bei der Diagnose, wenn Sie Ihren Liebling genau beobachten. 

Heilbar ist die Krankheit auch bei unseren Vierbeinern nicht, jedoch kann ihr Verlauf in den meisten Fällen durch entsprechendes Futter und Medikamente verlangsamt werden. Die frühe Diagnose und Behandlung einer Demenz sind daher wichtig. Mit nur geringem Aufwand können Sie Ihrem Tier helfen: Ein geregelter Tagesablauf, Klick-Spiele als „Gehirnjogging“ und gut erreichbare Schlafplätze erleichtern Ihrem Liebling das Leben. 

Bei Verhaltensauffälligkeiten sollten Sie Ihre Katze untersuchen lassen. So können wir frühzeitig eine Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten.