…steht Weihnachten vor der Tür. Für das Bärbel und mich zu merken an zum Beispiel neuem Spielzeug mit Nikolausmütze, einer Weihnachtsfeier mit (fast) allen Klinikmitarbeitern, die uns beiden immer viel zu laut ist (das Bärbel hat sich diesmal sogar an die Rezeption verkrümelt, um dem Ganzen zu entkommen), an tollen Treffen mit ganz vielen Freunden von Herrchen und Frauchen und Familienmitgliedern, die ich klar alle sofort erkenne und bellend begrüßen muss. Das Bellen bringt mir immer doll viel Ärger ein, doch ich kann es einfach nicht lassen. Und schließlich einem Weihnachtsbaum zu Hause, unter dem wir in keinem Fall lang laufen dürfen, da es, sollte eine Kugel mit dem Boden Kontakt bekommen, besser ist, nichts mit deren Verlust zu tun zu haben.

Die Woche drauf, an Silvester, geht es für mich dann immer ruhiger zu. Gut, dass uns beiden das Knallen noch nie was ausgemacht hat. Das einzige, was immer doof ist: Dass wir, wenn unsere Menschen nach draußen gehen, um sich die bunten Lichter am Himmel anzusehen, im Haus bleiben müssen. Da hat Frauchen dann doch zu viel Angst – doch wovor nur? Ich würde mich einfach nur dazulegen und auch entspannt gucken, aber vielleicht würde das Bärbel gar Raketen für Stöckchen halten oder Knallfrösche jagen?
Wer weiß, wer weiß. Also bleiben wir besser im Haus.

Für Euch alle so schöne Feiertage wie für mich!
Eure Lisbeth